So arbeiten wir zusammen:
In meinen Einheiten geht es nicht um Reitunterricht oder Technik, sondern um Beziehung, Selbstwahrnehmung und klare, authentische Kommunikation - mit dem Pferd und mit sich selbst.
Die Begleitung findet - je nach Situation - sowohl vom Boden aus als auch auf dem Pferd statt. Elemente aus Horsemanship und Sensory Work ermöglichen Regulation und innere Stabilisierung durch unmittelbare Erfahrung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die Inhalte werden individuell abgestimmt, häufig stehen jedoch folgende Themen im Mittelpunkt:
Regulation durch Bewegung und Sensory Work:
Je nach Bedürfnis des Kindes findet die Begleitung auch auf dem Pferd statt. Durch rhythmische Bewegung, Körperkontakt und das Getragenwerden können innere Anspannung und Übererregung sich lösen. Bewegung in der Natur, gemeinsames Gehen und das bewusste Erleben von Rhythmus unterstützen das Nervensystem dabei, zur Ruhe zu kommen. Dabei folge ich dem Kind - nicht einem festen Programm.
Körpersprache verstehen und einsetzen:
Wie spreche ich mit meinem Körper so, dass das Pferd mich versteht?
Und was verändert sich, wenn ich ruhiger, klarer oder sicherer werde?
Grenzen wahrnehmen und respektieren:
Wie nah darf jemand kommen? Wie weit darf ich gehen?
Das Pferd reagiert unmittelbar auf Nähe und Distanz - Kinder und Jugendliche erleben dadurch sehr direkt, wann etwas stimmig ist und wann nicht.
Spielerische Impulse und achtsame Übungen:
Je nach Situation entstehen kleine Aufgaben oder Bewegungsangebote - nicht als Training, sondern als Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu bündeln, Selbstwahrnehmung zu vertiefen und Verbindung zu stärken.
Das Konzept des Natural Horsemanship bildet eine wichtige Grundlage meiner Arbeit. Gleichzeitig erweitere ich diesen Ansatz durch die Orientierung an der Horse Boy Method, bei der Regulation, Beziehung und körperliches Erleben im Mittelpunkt stehen. Pferde spiegeln das, was in uns vorgeht - unmittelbar, ehrlich und ohne Bewertung. In dieser Klarheit liegt ihre besondere Kraft. Ich begleite diesen Prozess mit klarer Struktur und ruhiger Präsenz. Dabei unterstütze ich den Dialog zwischen Mensch und Pferd, mache feine nonverbale Signale verständlich und helfe, Erfahrungen einzuordnen und bewusst zu nutzen. Mein Ziel ist, dass jeder ein Stück aufrechter vom Hof geht, als er gekommen ist.