Vielleicht haben auch Sie Fragen, wenn Sie sich näher über meine Begleitung informieren möchten. Einige der Fragen, die Eltern besonders häufig beschäftigen, habe ich hier für Sie beantwortet.
Und wenn Ihre Frage nicht dabei ist oder Sie lieber persönlich mit mir sprechen möchten, freue ich mich über Ihre Nachricht.
Passt die Begleitung zu meinem Kind?
Für welche Kinder eignet sich die Begleitung?
Die Begleitung richtet sich an Kinder und Jugendliche, die gerade nicht mehr so unbeschwert durchs Leben gehen wie früher oder deren Eltern spüren, dass sie Unterstützung brauchen.
Vielleicht zieht sich Ihr Kind immer mehr zurück. Vielleicht traut es sich wenig zu, wirkt häufig überfordert oder hat Schwierigkeiten, mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen. Manche Kinder reagieren sehr empfindlich auf Reize, andere stehen ständig unter Spannung oder verlieren zunehmend das Vertrauen in sich selbst.
Manche Familien kommen mit einer bestehenden Diagnose zu mir. Andere einfach mit dem Gefühl: „Mein Kind ist irgendwie nicht mehr ganz es selbst.“
Entscheidend ist für mich nicht die Diagnose, sondern Ihr Kind. Gemeinsam schauen wir, was Ihr Kind gerade braucht und ob meine Begleitung dazu passen könnte.
Muss mein Kind eine Diagnose haben?
Eine Diagnose ist keine Voraussetzung.
Manche Familien kommen mit einer bestehenden Diagnose zu mir. Andere wenden sich an mich, weil sie das Gefühl haben, dass ihr Kind gerade Unterstützung braucht – auch wenn es dafür keine Diagnose gibt.
Für mich steht nicht die Diagnose im Mittelpunkt, sondern Ihr Kind. Gemeinsam schauen wir, was Ihr Kind gerade braucht und ob meine Begleitung dazu passen könnte.
Ab welchem Alter ist die Begleitung sinnvoll?
Es gibt kein festes Mindestalter.
Mein Schwerpunkt liegt auf Kindern und Jugendlichen. Ob eine Begleitung sinnvoll ist, hängt jedoch weniger vom Alter als von der individuellen Situation Ihres Kindes ab.
Im persönlichen Gespräch schauen wir gemeinsam, ob der Zeitpunkt und der Rahmen für Ihr Kind passend sind. Manchmal ist eine Begleitung bereits sinnvoll, manchmal ist es besser, noch etwas abzuwarten oder einen anderen Weg zu wählen. Wichtig ist mir eine ehrliche Einschätzung – immer mit Blick auf das, was Ihrem Kind wirklich guttut.
Muss mein Kind Pferde mögen oder Erfahrung mit ihnen haben?
Nein. Reiterfahrung oder Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich.
Viele Kinder kommen zu mir, ohne vorher viel Kontakt zu Pferden gehabt zu haben. Andere interessieren sich zunächst gar nicht besonders für Pferde – und auch das ist völlig in Ordnung.
Worauf es wirklich ankommt, ist die Bereitschaft Ihres Kindes, sich auf eine neue Erfahrung einzulassen. Alles andere darf sich in seinem eigenen Tempo entwickeln.
Gemeinsam schaffen wir einen Rahmen, in dem Ihr Kind eigene Erfahrungen sammeln darf. Denn Mut wächst nicht durch Worte oder Druck, sondern durch eigene, positive Erlebnisse.
Was ist, wenn mein Kind Angst vor Pferden hat?
Das ist völlig in Ordnung.
Kein Kind muss bei Lichtblick etwas tun, wovor es Angst hat oder wofür es noch nicht bereit ist.
Eine erste Begegnung kann mit viel Abstand beginnen – vielleicht durch Beobachten, gemeinsames Annähern oder eine kleine Aufgabe am Boden. Manche Kinder möchten zunächst einfach den Hof kennenlernen oder Timmy begrüßen. Auch das ist ein guter Anfang.
Es geht nicht darum, möglichst schnell Nähe zum Pferd aufzubauen. Viel wichtiger ist, dass Ihr Kind sich sicher fühlt und in seinem eigenen Tempo Erfahrungen machen darf.
Der erste Termin und der Ablauf
Wie läuft das Kennenlernen ab?
Auf Wunsch beginnen wir mit einem kostenfreien telefonischen Erstgespräch. Dabei können Sie mir kurz schildern, was Sie und Ihr Kind gerade beschäftigt, erste Fragen stellen und herausfinden, ob mein Angebot grundsätzlich zu Ihrer Situation passen könnte.
Wenn wir beide das Gefühl haben, dass eine Begleitung passen könnte, vereinbaren wir einen Kennenlerntermin auf dem Hof. Dieser findet gemeinsam mit Ihrem Kind statt. Ihr Kind kann mich, Toni, Timmy und die Umgebung in seinem eigenen Tempo kennenlernen. Gemeinsam schauen wir, ob sich Ihr Kind wohlfühlt und eine Begleitung für alle stimmig ist.
Wenn Sie sich anschließend für eine Begleitung entscheiden, folgt ein ausführliches Erstgespräch ohne Ihr Kind. In diesem Termin nehmen wir uns Zeit, Ihre Situation und Ihr Kind noch besser kennenzulernen. Hier ist Raum für alles, was für die Begleitung Ihres Kindes wichtig ist.
Wie oft findet die Begleitung statt?
In der Regel findet die Begleitung einmal pro Woche statt. Dieser regelmäßige Rhythmus gibt Ihrem Kind die Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen und neue Erfahrungen Schritt für Schritt in den Alltag mitzunehmen.
Je nach Situation kann aber auch ein anderer Abstand sinnvoll sein. Gemeinsam schauen wir, welcher Rhythmus für Ihr Kind am besten passt.
Wie lange dauert eine Begleitung insgesamt?
Das ist ganz unterschiedlich und hängt immer von der individuellen Situation Ihres Kindes ab.
Manche Kinder benötigen nur einige wenige Termine, andere profitieren über einen längeren Zeitraum von der Begleitung. Deshalb gibt es bei Lichtblick keine festgelegte Anzahl an Einheiten.
Gemeinsam schauen wir regelmäßig, wie sich Ihr Kind entwickelt und ob die Begleitung weiterhin sinnvoll ist.
Was passiert, wenn mein Kind an einem Tag gar nicht mitmachen möchte?
Das darf passieren.
Nicht jeder Tag ist gleich. Manchmal brauchen Kinder einfach etwas mehr Zeit, um anzukommen oder sich auf die Situation einzulassen.
Mir ist wichtig, dass Ihr Kind keinen Druck erlebt. Oft verändert sich die Stimmung schon nach wenigen Minuten. Und manchmal besteht eine Einheit einfach darin, gemeinsam zu beobachten, Timmy zu begrüßen oder sich langsam wieder auf Toni einzulassen. Auch das sind wertvolle Erfahrungen und Teil der Begleitung.
Kosten, Organisation und Rahmenbedingungen
Was kostet die Begleitung?
Die Kosten im Überblick:
- Kurzes telefonisches Erstgespräch: kostenfrei
- Persönlicher Kennenlerntermin auf dem Hof, ca. 60–75 Minuten: 59 Euro
- Anamnesegespräch vor Beginn der Begleitung, ca. 60 Minuten: 90 Euro
- Einzeleinheit, ca. 45–60 Minuten: 90 Euro
Alle Preisangaben sind Gesamtpreise.
Für Familienangebote oder besondere Anliegen können nach vorheriger Abstimmung individuelle Vereinbarungen getroffen werden. Über die entstehenden Kosten informiere ich Sie selbstverständlich vor der Terminvereinbarung.
Die pferdegestützte Begleitung ist grundsätzlich eine private Leistung. In einzelnen Fällen können jedoch andere Möglichkeiten der Finanzierung oder Kostenübernahme infrage kommen. Mehr dazu finden Sie in der nächsten Frage „Gibt es Möglichkeiten einer Kostenübernahme?“
Gibt es Möglichkeiten einer Kostenübernahme?
Die pferdegestützte Begleitung ist grundsätzlich eine private Leistung und wird in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Je nach individueller Situation können jedoch andere Möglichkeiten einer anteiligen oder vollständigen Kostenübernahme infrage kommen, beispielsweise im Rahmen der Jugendhilfe oder der Eingliederungshilfe. Unter bestimmten Voraussetzungen können Leistungen zur Teilhabe außerdem über ein Persönliches Budget erbracht werden.
Ob ein Anspruch besteht und welcher Leistungsträger zuständig ist, hängt immer von der persönlichen Situation und dem individuellen Bedarf ab. Eine Kostenübernahme kann ich daher nicht zusagen.
Wenn Sie nicht wissen, ob für Ihr Kind eine Unterstützung infrage kommt oder an wen Sie sich wenden können, müssen Sie sich damit nicht allein zurechtfinden. Eine kostenfreie und unabhängige Beratung bietet die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB).
Eine konkrete Anlaufstelle, die ich Ihnen empfehlen kann, ist:
EUTB Pro Retina – Warendorf
Ansprechpartner: Henrich Berkhoff
Telefon: 02581 9270866
Herr Berkhoff berät unabhängig zu Fragen rund um Rehabilitation und Teilhabe und kann Ihnen dabei helfen, mögliche Leistungen und Zuständigkeiten einzuordnen und sich vor einer Antragstellung zu orientieren.
Alternativ können Sie sich selbstverständlich auch an eine EUTB-Beratungsstelle in Ihrer Nähe wenden.
Die EUTB entscheidet nicht über eine Kostenübernahme. Diese Entscheidung liegt immer beim zuständigen Leistungsträger.
Wenn für eine Anfrage eine sachliche Beschreibung meiner Arbeitsweise, der Zielsetzung oder der geplanten Begleitung benötigt wird, kann ich Ihnen diese auf Wunsch zur Verfügung stellen.
Kann ich einen Termin absagen oder verschieben?
Natürlich kann immer einmal etwas dazwischenkommen. Wenn Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, geben Sie mir bitte so früh wie möglich Bescheid.
Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Bei kurzfristigeren Absagen wird die Einheit in Rechnung gestellt.
Da ich die vereinbarte Zeit ausschließlich für Ihr Kind reserviere und kurzfristig in der Regel nicht neu vergeben kann, bitte ich um Verständnis für diese Regelung.
Wo findet die Begleitung statt?
Die Begleitung findet auf dem Hof Armada in Wiesbaden-Frauenstein statt. Der historische Hof beherbergt neben der Pferdehaltung auch einen Lernbauernhof und bietet damit einen besonderen Rahmen, in dem Tiere, Natur und unmittelbares Erleben ganz selbstverständlich zusammenkommen.
Neben den Pferden leben auf dem Hof auch andere Tiere, die uns im Alltag immer wieder begegnen und – wenn es für die jeweilige Situation passt – auch einmal Teil der Begleitung werden können. Auch die weitläufige Umgebung mit Wiesen, Feldern und Natur bietet viele Möglichkeiten, draußen unterwegs zu sein und Bewegung ganz selbstverständlich einzubeziehen.
Für die Arbeit mit Toni stehen uns unterschiedliche Bereiche zur Verfügung. So kann eine Einheit auf dem Reitplatz oder im Roundpen stattfinden, wir können gemeinsam über den Hof gehen oder mit Toni in der Umgebung unterwegs sein.
Dadurch sind wir nicht an einen festen Raum oder einen starren Ablauf gebunden. Der Hof bietet viele Möglichkeiten, auf das einzugehen, was Ihr Kind an diesem Tag gerade braucht.
Findet die Begleitung bei jedem Wetter statt?
Grundsätzlich findet die Begleitung auch bei Regen oder kühlerem Wetter statt. Mit entsprechender Kleidung können wir vieles genauso machen wie sonst – und wenn es sinnvoll ist, steht uns auch eine Reithalle zur Verfügung.
Bei extremen Wetterbedingungen wie großer Hitze, Sturm, Gewitter oder Glätte steht die Sicherheit von Kind und Tier an erster Stelle. In solchen Fällen entscheide ich je nach Situation, ob die Einheit stattfinden kann oder wir einen neuen Termin vereinbaren.
Ein bisschen Regen gehört zum Hofleben aber einfach dazu – und ist manchmal sogar Teil des Abenteuers. :o)
Pferd, Sicherheit und praktische Fragen
Wie sieht eine Einheit mit dem Pferd aus?
Keine Einheit sieht genau gleich aus. Was wir machen, richtet sich danach, was Ihr Kind gerade braucht, womit es sich wohlfühlt und welche Themen wir gemeinsam bearbeiten.
Vieles findet vom Boden aus statt. Ihr Kind kann Toni zunächst beobachten, Kontakt aufnehmen, sie führen oder gemeinsam mit ihr kleine Aufgaben lösen. Wir beschäftigen uns mit Körpersprache, Nähe und Distanz, der eigenen Wirkung und damit, wie fein Pferde auf unsere Signale reagieren. Auch Spaziergänge und Bewegung können Teil einer Einheit sein.
Dabei geht es nicht darum, bestimmte Übungen möglichst gut auszuführen. Das Pferd schafft vielmehr Situationen, in denen Ihr Kind unmittelbar etwas erleben und ausprobieren kann. Ein Pferd reagiert direkt und ehrlich – und manchmal wird dadurch etwas spürbar, das sich mit Worten nur schwer vermitteln lässt.
Wird bei der Begleitung auch geritten?
Reiten kann Teil der Begleitung sein, steht aber nicht im Mittelpunkt. Meine Arbeit ist keine Reitstunde und Ihr Kind muss weder reiten können noch reiten lernen wollen.
Je nach Kind und Situation kann es sinnvoll sein, dass Ihr Kind auf Toni sitzt oder sich von ihr tragen lässt. Genauso kann eine Begleitung vollständig vom Boden aus stattfinden.
Entscheidend ist nicht, ob Ihr Kind auf dem Pferd sitzt, sondern welche Erfahrungen ihm in diesem Moment guttun und für seine Entwicklung hilfreich sein können.
Wie wird für die Sicherheit meines Kindes gesorgt?
Die Sicherheit von Kind und Tier hat für mich immer Vorrang.
Ich wähle Situationen und Aufgaben so aus, dass sie zum Alter, zum Entwicklungsstand und zu den individuellen Möglichkeiten Ihres Kindes passen. Gleichzeitig beobachte ich Toni sehr genau und passe die Einheit an, wenn sich bei ihr oder Ihrem Kind etwas verändert.
Pferde bleiben trotz aller Erfahrung Lebewesen mit eigenen Reaktionen. Deshalb gehört für mich zu einem verantwortungsvollen Umgang auch, Grenzen ernst zu nehmen und eine Situation gegebenenfalls zu verändern oder abzubrechen.
Wenn Ihr Kind gesundheitliche Besonderheiten, Allergien oder andere Einschränkungen hat, die für den Umgang mit dem Pferd oder den Aufenthalt auf dem Hof wichtig sein könnten, teilen Sie mir diese bitte vor Beginn der Begleitung mit.
Was sollte mein Kind anziehen?
Am besten trägt Ihr Kind bequeme, wettergerechte Kleidung, in der es sich gut bewegen kann und die auch einmal schmutzig werden darf.
Wichtig sind außerdem feste, geschlossene Schuhe mit gutem Halt. Je nach Jahreszeit gehören Regenkleidung oder ausreichend warme Kleidung dazu.
In den wärmeren Monaten denken Sie bitte auch an Sonnenschutz und Insektenschutz. Gerade rund um Pferde, auf dem Reitplatz und draußen in der Natur lassen sich Fliegen, Mücken und andere Insekten nicht vermeiden. Es ist daher sinnvoll, Ihr Kind bereits vor dem Termin entsprechend zu schützen.
Falls für eine Einheit etwas Besonderes benötigt wird, gebe ich Ihnen vorher Bescheid.
Was ist bei Allergien oder gesundheitlichen Besonderheiten zu beachten?
Bitte informieren Sie mich bereits vor Beginn der Begleitung über bekannte Allergien, Erkrankungen, Medikamente oder andere gesundheitliche Besonderheiten, die für die gemeinsame Zeit auf dem Hof relevant sein könnten.
Im Anamnesegespräch schauen wir gemeinsam, was berücksichtigt werden muss und ob gegebenenfalls besondere Vorkehrungen notwendig sind.
Da wir uns auf einem Bauernhof mit Pferden und weiteren Tieren bewegen und auch draußen unterwegs sind, können unter anderem Tierhaare, Heu, Staub, Pollen und andere typische Umweltreize vorkommen. Bei bekannten stärkeren Allergien oder gesundheitlichen Einschränkungen sollte deshalb vorab geklärt werden, ob und unter welchen Bedingungen eine Begleitung möglich ist.
Eltern, Austausch und Begleitung
Wie erfahre ich, was mein Kind in den Einheiten erlebt?
Mir ist ein regelmäßiger Austausch mit Ihnen wichtig. Sie sollen wissen, wie sich die Begleitung entwickelt und welche Themen Ihr Kind gerade beschäftigen.
Gleichzeitig braucht Ihr Kind einen eigenen Raum, in dem es sich ausprobieren und eigene Erfahrungen machen darf. Deshalb gebe ich nicht automatisch jedes Detail einer Einheit weiter.
Ich möchte Sie aber ausdrücklich ermutigen, auch Ihr Kind selbst zu fragen, was es erlebt hat, was ihm gefallen hat oder was vielleicht besonders spannend war. Manche Kinder erzählen auf der Heimfahrt von ganz allein, andere brauchen etwas Zeit – und manche möchten bestimmte Erlebnisse auch einfach erst einmal für sich behalten. Auch das darf sein.
Über wichtige Beobachtungen, Entwicklungen oder Dinge, die für den Alltag hilfreich sein können, bleiben wir selbstverständlich im Austausch.
Werden Eltern in die Begleitung einbezogen?
Ja – wenn es für Ihr Kind und die jeweilige Situation sinnvoll ist.
Manchmal kann es hilfreich sein, eine Einheit ganz bewusst gemeinsam mit einem Elternteil zu gestalten. Dabei können mit dem Pferd Situationen entstehen, in denen Sie und Ihr Kind sich vielleicht noch einmal anders erleben: gemeinsam eine Aufgabe lösen, aufeinander achten, führen und geführt werden oder ausprobieren, wie Verständigung auch ohne viele Worte funktionieren kann.
Ob und wann eine solche gemeinsame Einheit sinnvoll ist, entscheiden wir individuell. Die Einbeziehung der Eltern ist kein festes Programm, sondern eine weitere Möglichkeit innerhalb der Begleitung.
Was ist, wenn sich die Situation meines Kindes verändert?
Kinder entwickeln sich – und manchmal verändert sich auch ihr Alltag ganz plötzlich. Deshalb ist die Begleitung nicht starr festgelegt.
Wenn zu Hause, in der Schule oder in anderen Lebensbereichen etwas passiert, das Ihr Kind gerade besonders beschäftigt, dürfen Sie mich gerne darüber informieren. So kann ich Veränderungen besser einordnen und in der Begleitung berücksichtigen.
Wir schauen immer wieder gemeinsam, was Ihr Kind gerade braucht und ob Ziele oder Schwerpunkte angepasst werden sollten.
Kann ein Austausch mit Schule, Therapeuten oder anderen Fachstellen stattfinden?
Ja. Wenn es für die Begleitung Ihres Kindes hilfreich ist, kann nach vorheriger Absprache auch ein Austausch mit Lehrern, Therapeuten oder anderen beteiligten Fachpersonen sinnvoll sein.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Stellen miteinander zu vernetzen, sondern relevante Informationen dort zusammenzuführen, wo sie Ihrem Kind wirklich helfen können.
Ein solcher Austausch erfolgt selbstverständlich nur mit Ihrem Einverständnis und unter Beachtung der Vertraulichkeit.
