Lichtblick

Hat sich Ihr Kind immer mehr zurückgezogen?

Vielleicht erzählt Ihr Kind kaum noch, was es beschäftigt. Es verbringt viel Zeit allein, zieht sich von Freunden oder der Familie zurück oder wirkt manchmal, als wäre es gar nicht richtig anwesend.

Andere Kinder reagieren schneller gereizt, werden plötzlich wütend oder geraten immer wieder in Konflikte. Manche trauen sich kaum noch etwas zu, vermeiden neue Situationen oder geben sehr schnell auf.

Als Eltern spüren Sie häufig, dass sich etwas verändert hat - auch wenn Sie vielleicht noch nicht genau benennen können, was Ihrem Kind fehlt.

Wenn Verhalten etwas zeigen möchte

Wenn ein Kind sich zurückzieht oder auffällig verhält, frage ich mich nicht zuerst, wie dieses Verhalten möglichst schnell verändert werden kann.

Mich interessiert vielmehr:

Was könnte das Kind mit seinem Verhalten zeigen? Was ist vielleicht zu viel geworden? Und was würde ihm helfen, sich wieder sicherer und handlungsfähiger zu fühlen?

Nicht jedes Kind kann ausdrücken, was es innerlich beschäftigt. Manche finden dafür keine Worte. Andere möchten nicht darüber sprechen oder haben selbst noch keine klare Vorstellung davon, warum sie sich so fühlen.

Deshalb beginnt die Begleitung bei mir nicht mit vielen Fragen oder der Erwartung, dass Ihr Kind sofort etwas erzählen muss.

Wann meine Begleitung passend sein kann

Die pferdegestützte Begleitung kann für Ihr Kind interessant sein, wenn es beispielsweise:

  • sich immer stärker zurückzieht,
  • kaum noch am Familien- oder Freizeitleben teilnimmt,
  • sich selbst nur wenig zutraut,
  • neue Situationen vermeidet oder schnell aufgibt,
  • im Kontakt mit anderen sehr unsicher ist,
  • häufig überfordert, unruhig oder gereizt wirkt,
  • Schwierigkeiten hat, die eigenen Gefühle oder Grenzen wahrzunehmen und auszudrücken.

Diese Verhaltensweisen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Eine bestimmte Diagnose ist keine Voraussetzung für die Begleitung. Entscheidend ist, ob Ihr Kind von einem geschützten Rahmen profitieren könnte, in dem es neue Erfahrungen machen darf.

Was Ihr Kind bei mir nicht leisten muss

Ihr Kind muss keine Erfahrung mit Pferden haben und nicht reiten können.

Es muss auch nicht sofort erzählen, was es beschäftigt, eine bestimmte Aufgabe erfüllen oder sich von Anfang an auf alles einlassen.

Zunächst darf es ankommen, beobachten und herausfinden, was sich für es stimmig anfühlt. Manche Kinder nehmen schnell Kontakt zu Toni auf. Andere brauchen zunächst Abstand und Zeit.

Beides ist in Ordnung.

Was sich entwickeln kann

In der Begegnung mit dem Pferd kann Ihr Kind erleben, dass es wahrgenommen wird und mit seinem eigenen Handeln etwas bewirken kann.

Es darf ausprobieren, Entscheidungen treffen, Grenzen zeigen und eigene Lösungen finden. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Wichtig sind Erfahrungen, die Ihrem Kind Schritt für Schritt wieder mehr Zutrauen geben können - in sich selbst, in andere Menschen und in den nächsten Schritt.

Sie möchten herausfinden, ob meine Begleitung zu Ihrem Kind passt?

In einem kostenfreien Ersttelefonat können wir kurz besprechen, was Sie gerade beschäftigt und ob meine pferdegestützte Begleitung grundsätzlich zu Ihrer Situation passen könnte.